Unsere Erfolge im Abgaskandal

Seit im September 2015 bekannt wurde, dass die Volkswagen AG bei einem Großteil ihrer Dieselfahrzeuge eine unzulässige Abschalteinrichtung implementiert hat, sind viele Dieselfahrer frustriert. Es drohen ihnen nicht nur Fahrverbote, sie sind auch mit einr erhebliche Wertminderung des Fahrzeugs konfrontiert. Dies wollen viele nicht so einfach akzeptieren und machen mit unserer Hilfe ihre Ansprüche vor Gericht geltend.

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht unserer erfolgreichen Klagen. Da sich die vor Gericht eingeklagten Ansprüche bislang auf die Volkswagen AG fokussiert haben und Verfahren gegen Daimler oder BMW auch im März 2019 noch selten sind, finden Sie an dieser Stelle hauptsächlich die Urteile gegen VW.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung all unserer erfolgreichern Urteile aus dem Jahr 2019. Sollten Sie Interesse an weiteren Urteilen haben besuchen Sie die Webpräsenz unsere Kanzlei.Dort haben wir für Sie alle Urteile aus dem vergangenen Jahr sortiert nach Landgerichten aufgelistet.

Juni

Amtsgericht Bonn
Urteil vom 05.06.2019
Aktenzeichen:
116 C 238/18

Es handelte sich bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug um einen VW Golf Plus Blue Motion 1.6 TDI, der einen Motor vom Typ EA189 implementiert hatte. Der Kläger forderte Schadensersatz, da er das Auto nicht gekauft hätte, wenn er Kenntnis der Manipulationssoftwäre gehabt hätte. VW beantragte Klageabweisung. Doch das Gericht entschied zu Gunsten des Klägers. Der Konzern wurde zu mehr als 4.000 € Schadensersatz nebst Zinsen verurteilt.

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Juni

Landgericht Cottbus
Urteil vom 03.06.2019
Aktenzeichen: 2 O 407/18

Der streitgegenständliche VW Passat B7 2.0 TDI Variant, mit einer Laufleistung von 115.441 km, war aufgrund des verbauten EA189 Motors vom Abgasskandal betroffen. Das Gericht verurteilte VW zu Schadensersatz und sprach dem Kläger über 16.000 € Schadensersatz zu. Darüber hinaus wurde der Kläger von den Kosten der außergerichtlichen Rechtsverfolgung freigestellt.

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Mai

Landgericht Frankfurt am Main
Urteil vom 28.05.2019

Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein VW Touran 2.0 TDI, der einen Kilometerstand von 82.252km aufwies. Das Fahrzeug ist mit einem Dieselmotor des Typs EA 189 ausgestattet.

Obwohl die Volkswagen AG eine Abweisung der Klage forderte, entschied das Landgericht Frankfurt am Main zu Gunsten des Klägers. Dementsprechend wurde VW zu einem Schadensersatz in Höhe von über 19.000€ verurteilt. Darüber hinaus muss der Konzern die Kosten der außergerichtlichen Rechtsverfolgung tragen, sowie die Kosten des Rechtsstreits.

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Mai

Landgericht Berlin
Urteil vom 10.05.2019
Aktenzeichen: 12 O 209/18

Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelt es sich um einen Passat Variant, der mit dem manipulierten Motor EA 189 ausgestattet ist. Der Klägerin wird ein Schadensersatz von über 11.000 € gegen Übergabe des Fahrzeugs zugesprochen. Zudem erhält die Klägerin eine Verzinsung in Höhe von 4 % p.a. seit Kaufvertragsschluss.

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April

Landgericht Siegen
Urteil vom 30.04.2019
Aktenzeichen: 1 O 374/18

Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelt es sich um ein Modell Caddy Life 2.0 l TDI der Marke VW, der mit dem manipulierten Motor vom Typ EA 189 ausgestattet ist. Nach Auffassung des LG Siegen hat die Beklagte den Kaufpreis des gebraucht erworbenen Fahrzeugs, zuzüglich der für den Zeitraum des Besitzes anfallende Deliktzinsen in Höhe von 4%  abzüglich einer Nutzungsentschädigung und gegen Rückgabe des streitgegenständlichen Fahrzeugs zu erstatten.

Dass das Fahrzeug bereits verkauft wurde führt nicht zu einem Ausschluss der Schadensersatzansprüche. Vielmehr muss sich der Kläger den Ankaufspreis schadensmindern anrechnen lassen.

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April

Landgericht Heilbronn
Urteil vom 10.04.2019
Aktenzeichen: Bm 8 O 219/18

Das Landgericht Heilbronn hat einer VW Tiguan Fahrerin einen Schadensersatz in Höhe von mehr als 11.000 EUR zugesprochen. Darüber hinaus erhält die Klägerin eine Verzinsung in Höhe von 4 % p.a. seit Kaufvertragsschluss. Das Gericht folgt insoweit der Auffassung der Kanzlei Baum Reiter & Collegen, dass eine solche Verzinsung aufgrund des festgestellten deliktischen Handelns der Beklagten zu leisten ist.

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März

Landgericht München I
Urteil vom 13.03.2019
Aktenzeichen: 607/18 – 16254

Ein weiteres Urteil in Bezug auf den Diesel-Abgasskandal wurde zur Freude unseres Mandanten am 13.03.2019 gefällt. Die VW AG muss ihm Schadenersatz aufgrund sittenwidriger Schädigung (§ 826 BGB) zahlen.

Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein VW Golf V Plus 2.0 TDI, der zum Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Verhandlung einen Kilometerstand von 82.008km aufwies. Das Fahrzeug ist mit einem Dieselmotor des Typs EA 189 ausgestattet. Dem Kläger wurde seitens des Herstellers bzw. Verkäufers ein Angebot zu einem kostenlosen Software-Update unterbreitet, welches auch an dem streitgegenständlichen Pkw vorgenommen wurde. Nichtsdestotrotz möchte der Kläger sein Fahrzeug nicht behalten und fordert Schadenersatz.

Obwohl die Volkswagen AG eine Abweisung der Klage forderte, entschied das Landgericht München I zum Vorteil des Klägers. Demzufolge wurde VW verurteilt, dem Kläger den Kaufpreis des Pkw’s Zug um Zug gegen Übereignung und Herausgabe des Fahrzeugs zurück zu erstatten.

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März

Landgericht Arnsberg
Urteil vom 13.03.2019
Aktenzeichen: I-2 O 573/18
Das Landgericht Arnsbergs hat in seinem Urteil vom 15.03.2019 einer geschädigten VW Besitzerin einen Schadensersatz in Höhe von 20% vom Kaufpreis zugesprochen und folgt damit dem Vortrag der Kanzlei Baum Reiter & Collegen. Der manipulierte VW-Passat bleibt im Besitz der Klägerin. Das Gericht legt seiner Entscheidung zugrunde, dass das Wissen vom Einbau der streitgegenständlichen Manipulationssoftware dem seinerzeitigen Vorstand zuzurechnen war. Nach Ansicht des Gerichts basiert der zugesprochene Minderwert auf der Annahme, dass der im Fahrzeug eingebaute manipulierte Motor mangelbehaftet und damit wertlos ist.

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Februar

Landgericht Wuppertal
Urteil vom 19.02.2019
Aktenzeichen: 2 O 277/18
Es handelte sich bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug um einen Audi A4 2.0 TDI Avant, mit einem von der Volkswagen AG hergestellten Motor vom Typ EA 189. Wie aus Presseberichten und Rückrufen des Kraftfahrtbundesamtes mittlerweile klar ersichtlich ist, wurde bei der Motorsteuerungssoftware des EA189 manipuliert. Daher beantragte der Kläger Schadensersatz für sein Fahrzeug mit einer Laufleistung von insgesamt 56.295 km. Das Gericht sah VW in der Verantwortung und verurteilte den Konzern zu Schadensersatz zuzüglich Zinsen.

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Februar

Landgericht Düsseldorf
Urteil vom 05.02.2019
Aktenzeichen: 7 O 45/18

Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Caddy 1.6 TDI, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug insgesamt 37.008 km. Es wurde seitens des Gerichts festgestellt, dass sich VW die Kosten des Rechtsstreits zu tragen hat und der Konzern dem Kläger Schadensersatz sowie Zinsen zahlen muss.

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Februar

Landgericht Ellwangen
Urteil vom 01.02.2019
Aktenzeichen: 2 O 219/18
Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein VW Passat B7 2.0 TDI, der einen Motor vom Typ EA189 implementiert hatte. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug am Tag der mündlichen Verhandlung insgesamt 73.035 km. Das Gericht verurteilte VW zu Schadensersatz zuzüglich Zinsen Zug-um-Zug gegen Herausgabe und Übereignung des Fahrzeugs.

Februar

Landgericht Bonn
Urteil vom 26.02.2019
Aktenzeichen: 18 O 79/18
In dem Rechtsstreit ging es um einen VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion, der bereits 33.000 km gelaufen ist. Aufgrund des vom Abgasskandal betroffenen Motors, urteilte das Gericht, dass VW dem Kläger Schadensersatz zahlen muss.

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Januar

Landgericht Bielefeld
Urteil vom 31.01.2019
Aktenzeichen: 9 O 234/18
Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein VW Passat B7 2.0 TDI, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug insgesamt 135.359 km. Es wurde seitens des Gerichts festgestellt, dass sich VW im Annahmeverzug befindet und der Konzern die außergerichtlichen Kosten des Klägers tragen sowie dem Kläger Schadensersatz zuzüglich Zinsen zahlen muss.

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Januar

Landgericht Kiel
Urteil vom 30.01.2019
Aktenzeichen: 13 O 410/17
Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Touran 1.6 TD mit dem Motor vom Typ EA189, welcher vom Abgasskandal betroffen ist. Die Laufleistung des Fahrzeugs lag bei 130.109 km. Das Landgericht Kiel empfand die Geltndmachung der Ansprüche unseres Mandanten als rechtens und verurteilte VW und den Händler als Gesamtschuldner, abzüglich eines Nutzungsersatzes, zur Rückerstattung des Kaufpreises.

Januar

Landgericht Düsseldorf
Urteil vom 07.01.2019
Aktenzeichen: 21 I 126/18
Es handelte sich um einen Audi A3 1.6 TDI mit dem vom Abgasskandal betroffenen Motor des Typs EA 189. Zum Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung wies das Fahrzeug einen Kilometerstand von 132.400 km auf. Das Gericht urteilte, dass die Volkswagen AG dem Kläger sowohl Schadensersatz zuzüglich Zinsen, Zug-um-Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

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Januar

Landgericht Bielefeld
Urteil vom 08.01.2019
Aktenzeichen: 9 O 272/18
Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Sharan II 2.0 TDI mit einem Kilometerstand von 249.149 km. Da VW in dem Fahrzeug des Klägers eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut hatte, um einen niedrigeren Schadstoffausstoß sicher zu stellen, verurteilte das Gericht den Konzern zu Schadensersatz zuzüglich Zinszahlungen.

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Januar

Amtsgericht Dorsten
Urteil vom 15.01.2019
Aktenzeichen: 3 C 111/18
Besonderheit: Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es um einen Audi A4 2.0 TDI Avant mit einem verbauten Motor vom Typ EA189. Aufgrund einer unzulässigen Abschalteinrichtung wurde VW vom Gericht zu Schadensersatz zuzüglich Zinsen verurteilt.

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Januar

Amtsgericht Dorsten
Urteil vom 15.01.2019
Aktenzeichen: 3 C 122/18
Es handelte sich um einen Skoda Yeti 1.6 TDI mit einem Motor des Typs EA189. Neben Schadensersatz wurde VW zusätzlich vom Gericht dazu verurteilt, die außergerichtlichen Kosten des Klägers zu tragen.

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Januar

Landgericht Nürnberg-Fürth
Urteil vom 28.01.2019
Aktenzeichen: 9 O 7125/17
Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Tiguan 2.0 TDI, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Das Gericht verurteilte die Volkswagen AG zu Schadensersatz zuzüglich Zinszahlungen.

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Januar

Landgericht Gießen
Urteil vom 30.01.2019
Aktenzeichen: 3 O 153/18
Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug insgesamt 67.909 km. Es wurde seitens des Gerichts festgestellt, dass sich VW die Kosten des Rechtsstreits zu tragen hat und der Konzern dem Kläger Schadensersatz sowie Zinsen zahlen muss.

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Juni

Landgericht Frankfurt am Main
Urteil vom 05.06.2019

Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein Skoda, Modell Superb 2.0 TDI Combi, mit einer Laufleistung von 145.019 km. Der Motor dieses Fahrzeugs vom Typ EA189 war vom Abgasskandal betroffen. Das vom Kraftfahrt-Bundesamt angeordnete Software-Update wurde am Fahrzeug vorgenommen, allerdings führte dieses nicht zu einer Beseitigung der Mängel. Der Kläger machte seine Ansprüche geltend und forderte Schadensersatz. Gemäß Urteil vom 05.06.2019 des LG Frankfurt am Main, wurde ihm ein Schadensersatz in Höhe von über 17.000 € nebst Zinsen zugesprochen.

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Mai

Landgericht Bonn
Urteil vom 31.05.2019
Aktenzeichen:
7 O 382/18

Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen Audi Q5 Neuwagen, der mit einem Motor des Typs EA189 ausgestattet ist. Das Fahrzeug ist vom Abgasskandal betroffen. Zur Behebung dieses Mangels wurde ein Software-Update zur  am Fahrzeug vorgenommen, jedoch ohne Erfolg. Das Gericht verurteile den VW Konzern zu Schadensersatz nebst Zinsen.

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Mai

Landgericht Berlin
Urteil vom 24.05.2019
Aktenzeichen: 58 O 124/18

Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen Skoda vom Typ Superb 2.0 TDI Combi 4×4, der mit einer illegalen Abschalteinrichtung ausgeliefert wurde. Das umstrittene Software-Update hatte der Kläger vornehmen lassen.. Der Kläger machte seinen Anspruch auf Schadensersatz geltend und das LG Berlin entschied zu seinen Gunsten. Somit wurde der VW Konzern auf Schadensersatz nebst Zinsen verurteilt und trägt zudem noch die Kosten des Rechtsstreits.

Zum vollständigen Urteil

April

Landgericht Siegen
Urteil vom 30.04.2019
Aktenzeichen: 1 O 374/18

Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelt es sich um ein Modell Caddy Life 2.0 l TDI der Marke VW, der mit dem manipulierten Motor vom Typ EA 189 ausgestattet ist. Nach Auffassung des LG Siegen hat die Beklagte den Kaufpreis des gebraucht erworbenen Fahrzeugs, zuzüglich der für den Zeitraum des Besitzes anfallende Deliktzinsen in Höhe von 4%  abzüglich einer Nutzungsentschädigung und gegen Rückgabe des streitgegenständlichen Fahrzeugs zu erstatten.

Dass das Fahrzeug bereits verkauft wurde führt nicht zu einem Ausschluss der Schadensersatzansprüche. Vielmehr muss sich der Kläger den Ankaufspreis schadensmindern anrechnen lassen.

Zum vollständigen Urteil

April

Landgericht Köln
Urteil vom 25.04.2019
Aktenzeichen: 880/18 – 1260

Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelt es sich um einen VW Golf VI 1.6 TDI, der mit dem manipulierten Motor vom Typ EA 189 ausgestattet ist. Nach Auffassung des LG Köln hat die Beklagte den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zu erstatten. Die Gesamtkilometerlaufleistung wird zur Berechnung der Nutzungsentschädigung auf 300.000 km geschätzt.

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April

Landgericht Krefeld
Urteil vom 10.04.2019
Aktenzeichen: 2 O 242/18

Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelt es sich um einen Audi vom Typ A6 2.0 TDI Avant, der mit dem manipulierten Motor EA 189 ausgestattet ist. Nach Ansicht des Gerichts haftet VW auch für solche Motoren, die in Fahrzeug von Konzerntöchtern verbaut wurden, da diese gerade zum Zweck der Weiterveräußerung überlassen wurden. Weiterhin habe der VW Konzern damit rechnen müssen, dass bei der Weiterveräußerung kein Hinweis auf die Verwendung einer Manipulationsoftware erfolgen würde.

Das Landgericht Krefeld spricht der Klägerin Schadensersatz nebst Deliktszinsen zu.

Zum vollständigen Urteil

März

Amtsgericht St. Wendel
Urteile vom 18.03.2019
Aktenzeichen: 15 C 1147/18 und 15 C 1109/18
Das Amtsgericht St. Wendel hat in zwei Urteilen vom 18.03.2019 den geschädigten Kunden einen Schadensersatz in Höhe von 20% vom Kaufpreis zugesprochen. Das manipulierte Fahrzeug bleibt im Besitz der Kunden. Das Gericht bestätigt damit die Rechtsansicht der Kanzlei Baum Reiter & Collegen, dass sich der Makel am betroffenen Fahrzeug spürbar negativ auf den erzielbaren Verkaufspreis auswirken wird. Die abgeurteilte Schadensfolge basiert auf der richterlichen Feststellung, dass das Verhalten des Volkswagenkonzerns als sittenwidrig anzusehen ist und somit  gegen das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden verstößt. Nach Ansicht des Gerichts habe der Volkswagenkonzern die Motorsteuerungssoftware gezielt so programmiert, dass der Eindruck entstanden sei, das Fahrzeug würde geringere Stickstoffemissionen ausstoßen als es tatsächlich der Fall ist. Dies sei als verwerflich anzusehen.

Zum vollständigen Urteil (1)

Zum vollständigem Urteil (2)

März

Landgericht Saarbrücken
Urteil vom 01.03.2019
Aktenzeichen: 12 O 272/18
Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein VW Golf Cabriolet 2.0 TDI mit einer Laufleistung von 53.188 km. Als Hersteller des verbauten Motors vom Typ EA189 wurde VW vom Gericht zu Schadensersatz zuzüglich Zinszahlungen verurteilt.

Zum vollständigen Urteil

Februar

Landgericht Düsseldorf
Urteil vom 25.02.2019
Aktenzeichen: 21 O 176/18

Es handelte sich bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug um einen VW Touran 2.0 TDI, der den vom Abgasskandal betroffenen Motor vom Typ EA 189 verbaut hat. Zum Zeitpunkt der mündlichen Verhandlungen wies das Fahrzeug einen Kilometerstand von 149.177 km auf. Aufgrund von vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt VW zu Schadensersatz zzgl. Zinsen und Deliktszinsen, Zug-um-Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs.

Zum gesamten Urteil

Februar

Landgericht Dortmund
Urteil vom 19.02.2019

Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen gebrauchten VW Tiguan 2.0 TDI, mit einer bisherigen Laufleistung von 9.327 km. Das Gericht stellte unmissverständlich klar, dass die im Fahrzeug implementierte Schummelsoftware nach den Vorgaben des Unionsrechts eindeutig als unzulässig einzustufen ist. Daher wurde VW zu Schadensersatz zuzüglich Deliktszinsen verurteilt.

Zum kompletten Urteil

Februar

Landgericht Flensburg
Urteil vom 01.02.2019
Aktenzeichen: 4 O 214/18
Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug zuletzt insgesamt 79.108 km. Es wurde seitens des Gerichts festgestellt, dass sich VW im Annahmeverzug befindet und der Konzern dem Kläger Schadensersatz sowie Zinsen zahlen muss. Zusätzlich trägt VW die Kosten des Rechtsstreits.

Zum vollständigen Urteil

Februar

Landgericht Flensburg
Urteil vom 01.02.2019
Aktenzeichen: 4 O 181/18
Es handelt sich bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug um einen Audi Avant, der mit einem von VW hergestellten Motor ausgestattet war. Zum Zeitpunkt der letzten Verhandlung betrug der Kilometerstand des Fahrzeugs 105.315 km. VW machte zwar deutlich, dass der Audi Avant des Klägers keinen Mangel vorweisen könne und somit keine Täuschung erfolgt sei. Dennoch urteilte das Landgericht Flensburg zu Gunsten des Klägers und sprach Ihm aufgrund vorsätzlich sittenwidriger Schädigung seitens VW Schadensersatz in Höhe von 10% des Kaufpreises zu.   

Zum vollständigen Urteil

Februar

Landgericht Flensburg
Urteil vom 01.02.2019
Aktenzeichen: 4 O 214/18
Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug zuletzt insgesamt 79.108 km. Es wurde seitens des Gerichts festgestellt, dass sich VW im Annahmeverzug befindet und der Konzern dem Kläger Schadensersatz sowie Zinsen zahlen muss. Zusätzlich trägt VW die Kosten des Rechtsstreits.

Zum vollständigen Urteil

Januar

Landgericht Frankfurt am Main
Urteil vom 31.01.2019
Aktenzeichen: 2-32 O 319/17
Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein Seat Alhambra 2.0 TDI, dessen von VW entwickelter Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug zuletzt insgesamt 48.523 km. Es wurde seitens des Gerichts festgestellt, dass sich VW im Annahmeverzug befindet und der Konzern dem Kläger Schadensersatz sowie Zinsen zahlen muss.

Zum vollständigen Urteil

Januar

Landgericht Wiesbaden
Urteil vom 30.01.2019
Aktenzeichen: 8 O 210/18
Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen Skoda Superb Combi 2.0 TDI, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug insgesamt 91.711 km. Das Gericht verurteilte die Volkswagen AG, als Hersteller des verbauten Motors, zu Schadensersatz zuzüglich Zinszahlungen. Außerdem trägt der Konzern die Kosten des Rechtsstreits.

Zum vollständigen Urteil

Januar

Landgericht Essen
Urteil vom 09.01.2019
Aktenzeichen: 9 O 180/18
Es handelte sich um einen VW Golf IV 1.6 TDI, der einen Motor des Typs EA 189 mit unzulässiger Abschalteinrichtung implementiert hat. Zum Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung wies das Fahrzeug einen Kilometerstand von 71.647 km auf. Das Gericht urteilte, dass die Volkswagen AG dem Kläger sowohl Schadensersatz zuzüglich Zinsen, als auch die außergerichtlichen Kosten zuzüglich Zinsen zahlen muss.

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Januar

Landgericht Amberg
Urteil vom 17.01.2019
Aktenzeichen: 23 O 539/18
Besonderheit: Der streitgegenständliche VW Tiguan 2.0 TDI Sport & Style 4-Motion, mit einer Laufleistung von 145.226 km, war aufgrund des verbauten Motors vom Abgasskandal betroffen. Daher verurteilte das Gericht VW zu Schadensersatz.

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Januar

Landgericht Ravensburg
Urteil vom 29.01.2019
Aktenzeichen: 6 O 175/18
Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Touran 2.0 TDI, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug insgesamt 30.138 km. Das Gericht verurteilte die Volkswagen AG zu Schadensersatz zuzüglich Zinszahlungen. Außerdem muss VW die außergerichtlichen Kosten des Klägers tragen.

Zum vollständigen Urteil

Januar

Landgericht Hildesheim
Urteil vom 30.01.2019
Aktenzeichen: 2 O 79/18
Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Caddy 1.6 TDI, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug insgesamt 102.792 km. Das Gericht verurteilte die Volkswagen AG zu Schadensersatz zuzüglich Zinszahlungen. Außerdem trägt der Konzern die Kosten des Rechtsstreits.

Zum vollständigen Urteil

 

Januar

Landgericht Bayreuth
Urteil vom 31.01.2019
Aktenzeichen: 21 O 238/18
Das streitgegenständliche Fahrzeug war ein VW Tiguan 2.0 TDI 4-Motion, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug insgesamt 30.295 km. Es wurde seitens des Gerichts festgestellt, dass sich VW im Annahmeverzug befindet und der Konzern dem Kläger Schadensersatz sowie Zinsen zahlen muss.

Zum vollständigen Urteil

Januar

Landgericht Heilbronn
Urteil vom 30.01.2019
Aktenzeichen: Kr11 O 120/18
Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Tiguan 2.0 TDI, dessen Motor vom Abgasskandal betroffen war. Die Laufleistung des Fahrzeugs betrug insgesamt 75.001 km. Das Gericht verurteilte die Volkswagen AG zu Schadensersatz zuzüglich Zinszahlungen.

Zum vollständigen Urteil